Lesung und Gespräch mit Mirna Funk: “Von Juden lernen” – Heinrich-Böll-Stiftung

Wenn es heute um jüdisches Leben geht, dreht sich die Diskussion – insbesondere in Deutschland – meist um den Holocaust, den arabisch-israelischen Konflikt oder Antisemitismus. Dabei ist das Judentum die älteste der monotheistischen abrahamitischen Religionen, das bedeutet eine jahrtausendealte Kultur und Philosophie. Mirna Funk greift in ihrem aktuellen Buch acht Theorien der jüdischen Ideengeschichte auf, und bringt sie in Dialog mit dem »Jetzt«.  Dazu gehört z. B. »lashon hara«, das Verbot der üblen Nachrede, oder »tikkun olam«, die Pflicht, die Welt zu verbessern. So eröffnet Funk eine neue Perspektive auf politische Debatten, Streitkultur und Persönlichkeitsentwicklung: lebensnah, philosophisch fundiert und einzigartig.

Moderation: Anne Matviyets (Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur in Halberstadt)

Eintritt frei.

Weitere Infos: https://calendar.boell.de/de/event/von-juden-lernen

Wednesday
05.06.2024
19:00 - 21:00 o'clock
Puschkinhaus, Spiegelsaal, Kardinal-Albrecht-Str. 6, 06108 Halle