Ernst Paul Dörfler erhält Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt

Eine Gruppe von sechs Personen steht draußen vor einem historischen Gebäude. In der Mitte hält Ernst Paul Dörfler lächelnd die Verleihungsurkunde und das Verdienstkreuz des Landes Sachsen-Anhalt in den Händen. Rechts neben ihm steht Dennis Helmich, Landesvorsitzender der Grünen, der einen Blumenstrauß hält. Um die beiden herum stehen weitere grüne Unterstützer*innen aus Dörflers Umfeld, alle freundlich in die Kamera blickend.

Der Ökologe, Autor und langjährige Naturschützer Dr. Ernst Paul Dörfler ist heute in Magdeburg mit dem Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Dörfler zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen des ökologischen Engagements in Ostdeutschland – von der frühen Umweltbewegung der DDR über seine Rolle als Mitbegründer der Grünen Partei der DDR bis hin zu seinem beharrlichen Einsatz für den Schutz von Elbe, Saale und unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Die Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt, Susan Sziborra-Seidlitz und Dennis Helmich, gratulieren herzlich: „Ernst Paul Dörfler steht wie kaum ein anderer für Mut, Beharrlichkeit und Weitsicht. Sein jahrzehntelanges Engagement für Klima- und Naturschutz hat unser Land geprägt und viele Menschen ermutigt, selbst aktiv zu werden. Wir danken ihm von Herzen für seine Arbeit und dafür, dass er nie aufgehört hat, den Finger in die Wunde zu legen – konstruktiv, unbequem und immer der Sache verpflichtet. Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Würdigung seines Lebenswerks, sondern auch ein Auftrag – für die Politik im Land, für uns alle. Die Herausforderungen im Klima- und Naturschutz sind groß.“

In seiner Dankesrede erinnerte Dörfler an seinen langen Weg als Umweltstreiter – oft gegen den Zeitgeist, aber immer mit Blick auf kommende Generationen.

Wörtlich sagte er: „Ich bin zutiefst dankbar und zugleich ehrlich verwundert, heute diesen Landesverdienstorden entgegenzunehmen. Wenn man jahrzehntelang gegen den Strom schwimmt, rechnet man nicht mit solchen Ehren. […] Was wünschen wir uns von den politischen Entscheidungsträgern? Hören Sie auf die Wissenschaft! Stellen Sie die Weichen nicht nur entschlossen, sondern vor allem weitsichtig in Richtung Zukunft. […] Lassen Sie uns dieses Naturkapital sichern, denn es ist die einzige Lebensversicherung, die wir alle teilen.“