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27. August 2017

CDU sich muss nach wahltaktischem Manöver und Ereignissen von Quedlinburg Fragen stellen

Nach der massiven Störung der CDU-Wahlveranstaltung mit Bundeskanzlerin Merkel am Sonnabend, 26.08.2017, in Quedlinburg durch AfD-Anhänger, erklärt Susan Sziborra-Seidlitz, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Die CDU stimmt in der letzten Woche im Landtag aus wahltaktischen Gründen mit der AfD. Die AfD dankt es ihr in Quedlinburg mit einem gemeinsamen Pfeifkonzert mit Rechtsextremen.“

„Es bleibt zu hoffen, dass die Harzer CDU um den Landtagsabgeordneten Ulrich Thomas und den Generalsekretär Sven Schulze auf dem Quedlinburger Marktplatz erkannt haben, mit wem sie da in der letzten Woche im Landtag gemeinsame Sache gemacht haben.“

„AfD-Abgeordnete in offenem Schulterschluss mit Rechtsextremisten und den vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären. Eine Landtagspartei, die Gegröle, Gejohle und Gepfeife der demokratischen Auseinandersetzung vorzieht – die Szenen in Quedlinburg waren so erschreckend wie erwartbar.“

„Wer mit dieser Partei gemeinsame Sache macht, wird sich Fragen stellen lassen müssen. Und sich diese vielleicht nach diesem Samstag auch selbst stellen. Bündnis 90/Die Grünen werden die Linie der Verlässlichkeit in der Koalition trotz mancher Blinklichter nach rechts fortsetzen, aber wir schauen sehr genau hin, was da passiert.“